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Wulffs Westerkappelner Wurzeln

Westerkappeln - Ende der 1960er Jahre in einem Westerkappelner Garten: Ein kleiner Junge tobt ausgelassen mit seiner Schwester herum und freut sich seines jungen Lebens. Zugegeben: Dies ist eigentlich keine Szene, die es wert wäre, noch 40 Jahre später berichtet zu werden. Jedoch war es ein ganz besonderer Steppke, der da über den Rasen tollte. Einer, der am Mittwoch mit einiger Wahrscheinlichkeit zum deutschen Staatsoberhaupt gewählt werden wird: Christian Wulff.

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Christian Wulff hat als Kind häufig in Westerkappeln gespielt. Foto: (Thomas Imo/phototek.net)

Nachbarin Hannelore Duwendag hat den Bundespräsidenten in spe damals häufig beim Spielen im Garten des Hauses Wulff gesehen. Wenn er und seine Schwester Elisabeth Schulferien hatten, besuchten sie regelmäßig ihren Vater Rudolf, der die Familie verlassen und zu seiner Mutter nach Westerkappeln gezogen war, als Christian zwei Jahre alt war. „Dann flitzte er hier durch den Garten, und die Haare wehten", erinnert sich Hannelore Duwendag in einem fürs Fernsehen produzierten Beitrag.

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Hachmann: Stadionsanierung ist Murks

Westerkappeln - Das Fazit von Wolfgang Jonas (CDU) fiel am Dienstagabend deutlich aus: „Kaputt saniert !" Das Hanfriedenstadion ist nach dem Rückbau der 400-Meter-Bahn jedenfalls nicht schöner geworden. Zwei Jahre nach dem Abtransport der dioxinbelasteten Kieselrotschlacke ist das Sportzentrum immer noch eine Baustelle. Der von der Gemeinde mit der Planung beauftragte Professor Udo Schmidt hat das Sportzentrum noch nicht abgenommen, wie er bei einem Ortstermin des Sportausschusses klar gestellt hat.

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Allenfalls Unkraut schießt hier in die Höhe. Leichtathletik lässt sich im Hanfriedenstadion nach der Sanierung nur bedingt betreiben. Foto: (Frank Klausmeyer)

Die Sanierung des Stadions war ein Rückbau. Nachdem die Schlacke abgefahren wurde, ist die die früheren Rundlaufbahn auf eine 100-Meter-Strecke gestutzt und der Rest mit Mutterboden verfüllt und eingesät worden. Die ausführende Firma, die den Zuschlag im Mindestbieterverfahren erhalten hatte, habe damit ein Subunternehmen beauftragt, berichtete Schmidt. Und dieses habe den Rasen wie in der Landwirtschaft gesät: Die Rillen sind deutlich zu sehen.

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Die Bürde einer neuen Spitze

Westerkappeln - Gebannt hörten die CDU-Mitglieder ihrem Landtagsabgeordneten Wilfried Grunendahl zu. Grunendahl hatte es sich nicht nehmen lassen der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbands Westerkappeln beizuwohnen. Nicht zuletzt um kurz vor der Landtagswahl die örtlichen CDU-Vertreter einzuschwören und dringende Fragen zu beantworten.

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Hatten gut lachen bei der CDU-Jahreshauptversammlung (von links): Dieter Schulte, Werner Stief, Wolf Häke, Susanne Hehemann, Wilfried Grunendahl, Hermann Tüpker (neuer Vorsitzender), Achim Scholz, Ulrich Jaroschek, Rainer Echterhoff und Heike Cizelsky.
Foto: (Björn Meyer)

Vorher jedoch durfte Grunendahl miterleben, dass Rainer Echterhoff für den Vorsitz des Ortsverbands nicht mehr zur Verfügung stand. Kein unvorbereiteter Abgang, schließlich schlug Echterhoff nur wenig später Hermann Tüpker als seinen Nachfolger vor, der abermals nur Minuten später ohne Gegenstimme in das Amt des Vorsitzenden gewählt wurde. „Ich bedanke mich für diese Wahl, aber es ist auch eine Bürde", sagte Tüpker, als man ihm einen Blumenstrauß überreichte. Wohlgemerkt ein kleinerer Strauß, als ihn Echterhoff erhalten hatte. „Den großen muss man sich erst verdienen", waren sich die Anwesenden einig.

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McAllister geizt nicht mit Lob und Witz

Lotte - Da kam vieles zusammen, was sonst Grenzen trennt: Deutsch und Schottisch, Westfale und Niedersachse, CDU und Bürgerverein, große Politik und gute Unterhaltung. Der Landtagswahlkampf hatte am Donnerstagabend sein Zentrum am äußersten Rande von NRW: in Wersen.

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Eine schottische Begrüßung bereitete Eckhard Haenelt von der Royal British Legion aus Osnabrück (von links) Wilfried Grunendahl, David McAllister, Markus Pieper und Ute Saeger.Fotos: Thomas Niemeyer

Dabei war den Ratsstuben die politische Prominenz, allen voran Niedersachsens CDU-Chef David McAllister und Landessozialminister Karl-Josef Laumann, längst vertraut. Lottes CDU-Vorsitzende präsentierte als Gastgeberin gleich drei Wersener Krautkönige; denn der Europaabgeordnete Markus Pieper hatte hier ein Heimspiel.

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Bericht zur Klausurtagung der CDU- Westerkappeln

Am Samstagmorgen trafen sich die Fraktionsmitglieder und die sachkundigen Bürger der CDU- Fraktion Westerkappeln zu ihrer jährlichen Klausurtagung in der Gaststätte Rieskamp-Goedeking. Nach einer ersten Sichtung des Zahlenwerkes wurde schnell deutlich, dass die Umstellung auf das neue Haushaltssystem „ NKF" noch viele Unsicherheiten aufwirft, weil direkte Zahlenvergleiche mit vorherigen Haushaltsplänen nur schlecht möglich sind.

Unbestritten bleibt jedoch, dass Verwaltung und Politik in den nächsten Jahren eine strenge Ausgabenkontrolle betreiben müssen, wenn ein nochmaliges Abrutschen in die Haushaltssicherung vermieden werden soll. In diesem Sinne wurden auch die Eckpunkte der CDU zur Ausgabenkritik des Haushaltes 2010 festgelegt. Die Kosten für die Sanierung der Gebäude im Schulzentrum müssen unbedingt im Rahmen der vorab geschätzten 5 Mio. bleiben. Weiterhin sind die Planungskosten für die Wiedereinrichtung des Bahnhaltepunktes in Velpe mit einer ersten Rate in Höhe von 40.000,-- nicht vertretbar, zumal weitere Ausgaben hierfür in den nächsten Jahren folgen sollen. Diese Gelder wären möglicherweise unwiderbringlich verloren, denn eine Reaktivierung erscheint in der gegenwärtigen Situation eher unwahrscheinlich.

Für den Aus- und Umbau des VHS- Dachbodens zu Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen sind 100.000,-- Euro eingeplant. Hier sollte man zunächst auf bereits vorhandene Angebote von Privatanbietern zurückgreifen, da dieses Geld einfach nicht vorhanden ist. Einsparungen kann die CDU sich bei den drei Asylheimen vorstellen, weil die Belegungszahlen stark zurückgegangen sind. Durch den Verkauf eines der drei Häuser würde nicht nur der Verkaufserlös in die Kasse fließen, sondern die Folgekosten für die Unterhaltung eingespart werden.

Diese Maßnahmen werden als zwingend neben kleineren Posten betrachtet, wenn es in Folgejahren nicht zur Streichung aller Zuschüsse an Vereine und Bildungeinrichtungen kommen soll, weil uns die Haushaltssicherung dazu zwingt, so der einmütige Tenor als man sich am späten Nachmittag trennte.

 
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